Wie können Eltern die Nutzung des schulischen iPads zu Hause sinnvoll begleiten? Und wie lassen sich Kinder und Jugendliche für Risiken wie Cybermobbing oder pornografische Inhalte im Netz sensibilisieren?
Mit diesen Fragen beschäftigte sich am Montag, den 5. Oktober, ein sehr gut besuchter Elternabend am Standort Nord. Über 80 Eltern nahmen teil, um sich über aktuelle Herausforderungen und Unterstützungsmöglichkeiten im digitalen Alltag ihrer Kinder zu informieren.
Im ersten Teil wurde die App Jamf Parent vorgestellt, mit der Eltern die iPad-Nutzung ihrer Kinder zu Hause begleiten und sinnvoll begrenzen können. Dabei stand im Mittelpunkt, digitale Geräte gemeinsam verantwortungsvoll zu nutzen, statt sie nur einzuschränken.
Anschließend übernahm Frau Eschkotte von der Landesanstalt für Medien NRW. In einem 90-minütigen interaktiven Vortrag ging es um die Themen Pornografie und Cybermobbing. Die Eltern erhielten Einblicke in die digitale Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen, lernten Risiken und Täterstrategien kennen und erarbeiteten gemeinsam Handlungsmöglichkeiten.
Die große Resonanz zeigt, wie wichtig der Austausch über digitale Medien für Familien geworden ist. Als Schule möchten wir Eltern dabei nicht allein lassen. Digitale Bildung gelingt am besten gemeinsam – mit Eltern, Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften im Austausch.
Auch im Nachgang stehen den Eltern hilfreiche Materialien zur Verfügung: Im Anhang befindet sich die von Frau Ruschkotte bereitgestellte TaskCard mit verschiedenen hilfreichen Tools und Anlaufstellen rund um die Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen. Ebenfalls zum Download bereitgestellt wird die Anleitung zur Einrichtung und Nutzung von Jamf Parent, sodass Eltern die Möglichkeiten der App auch zu Hause direkt nutzen können.
https://padlet.com/daniela_eschkotte/kinder-und-jugendliche-medial-begleiten-iic4yr3gtlei4urz

