Tag 5

Der letzte Tag auf der Piste war nicht nur vom Wetter her der schönste. Die täglichen Abläufe im Haus und bei den Skikursen saßen längst bei allen und auch das ohnehin schon sehr gute Miteinander in der Gruppe fand eine weitere Steigerung.

In den einzelnen Skigruppen bestand der Wunsch, den Liftpass bis zur letzten Minute ausnutzen zu dürfen. Bei strahlendem Sonnenschein und erstmals Temperaturen über der Null-Grad-Grenze wollten alle noch einmal so viele Pistenkilometer wie möglich bewältigen. Bei allzu rasanten Fahrten mussten jedoch die Lehrer als Spaßbremse fungieren, schließlich sollte auch bei den letzten Fahrten keine Verletzung mehr riskiert werden.

Nach der Rückgabe der Skiausrüstung mussten dann die Koffer für die Abfahrt vorbereitet werden, ehe es nach dem Abendessen noch zu einer zünftigen Abschiedsparty ging. Wer jedoch geglaubt hatte, die Schüler und Schülerinnen würden sich dafür extra heraus putzen, wurde eines Besseren belehrt. Denn die Sporthelfer hatten das Motto „bad taste – schlechter Geschmack“ vorgegeben. Dies nahmen alle Skifahrer und das das Betreuerteam zum Anlass, sich so kreativ und witzig wie möglich zu kleiden. Entsprechend gut gelaunt bedurfte die Party keiner Anlaufphase - schon beim ersten Lied rockte der ganze Saal, der bis zum letzten Lied um 22 Uhr lediglich einiger dringender Stoßlüftungen bedurfte.

 

 

Tag 3

In neu gemischten und nach Leistungsstärke sortierten Gruppen ging es am Dienstag für fast alle Skifahrer ins Skigebiet Innerkrems, das nur mit einer abenteuerlichen, steilen und kurvenreichen Busfahrt zu erreichen ist. Im Skigebiet angekommen blieben die Kurven auch das Thema, mit dem sich die Kinder beschäftigen mussten.

Nach drei lehrreichen Trainingsstunden ging es zurück ins Haus, wo im Essensraum große Schüsseln mit Pommes, Currywurst und Salat eine äußerst willkommene Stärkung waren.

Es folgte ein freier Nachmittag ohne Skiern an den Füßen, den die Kinder im Kino, am Kicker, Billardtisch oder Airhockey verbringen konnten. Auch die altbekannten Gesellschaftsspiele fanden Anklang, so dass die Zeit bis zum Abendbrot schnell verging. Ein anderer Teil der Schüler nutzte die Zeit um etwas Schlaf nachzuholen.

Nachdem die Sonne hinter den Bergkuppen versunken war und sich ein sternenklarer Himmel zeigte, ging es für die dick eingekleideten Kinder zu einer Fackelwanderung, die nach 2 Kilometern wieder am Haus endete. Dort loderte bereits ein Feuerkorb und mit entsprechender musikalischer Begleitung schwangen viele Kinder mit Frau Woischner das Tanzbein oder versuchten die Limbostange nicht zu berühren.

Ein anderer Teil fand sich zur Flurparty vor den Schlafräumen ein, wo ein beliebter Treffpunkt und das Kommunikationszentrum der Schüler und Schülerinnen ist. Vor dem Schlafen gab es noch die übliche Kontrolle zur Zimmerolympiade, bei der erstmals die volle Punkteskala von 0-9 Punkten angewendet werden musste.

Zum Glück blieb ein Funke im Auge eines Schülers die bisher einzige kleine Verletzung, die zudem keine weiteren Folgen hat - denn für Mittwoch ist „Kaiserwetter“, sprich strahlender Sonnenschein angekündigt!!!

 

 

 

Weitere Beiträge ...

  1. Tag 2